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The Dead Weather @ ASTRA Berlin, 02.11.2009

Gestern war es endlich so weit. The Dead Weather live mit ihren Debutalbum in Berlin. Wer sind The Dead Weather? Fangen wir ganz vorne an: Jack White's Hauptband ist ja seit 1999 The White Stripes wo er mit Schlagzeugerin Meg White auf der Bühne steht. Ihr bisher größter Hit war 2003 "Seven Nation Army", den Song grölen alle Fußballfans in Europa, besonders bei der letzten EM!... Während einer Tourpause der White Stripes gründete Jack White aus Lust und Laune heraus mit ein paar Kumpels die Band The Raconteurs, die einen Riesenhit 2006 mit "Steady As She Goes" hatten. 2007 kam das 5. White Stripes Album "Icky Thmp" raus und aufgrund von Depressionen von Meg, konnte die Tour nicht fortgesetzt werden und so beschloss Jack das 2. Album der Raconteurs fertigzustellen und mit ihnen zu touren. Gegen Ende der Tour hatte White Stimmbandprobleme und deshalb konnte er nicht mehr am Mikro stehen. stattdessen holte er sich die The Kills Sängerin Alison Mosshart vors MIkro und nahm selbst am Schlagzeug platz. So wurde die Tour zu Ende gebracht. Offenbar beeindruckte White das Talent von Mosshart derartig, dass er beschloss daraus ein neues Projekt zu machen. Er holte sich noch Raconteurs Bassist Jack Lawrence und Queens Of The Stone Age Gitarist Dave Fortita an Bord und es wurde bei White im Homestudio geprobt und promt entstanden erste Songs. Er nannte die Band The Dead Weather und man nahm das Debut "Horehound" in nur 14 Tagen auf. White lebt ja in Nashville, Tennesee und hat sich eine eigene Infrastruktur geschaffen. Sein eigenes Studio heist Third Man Studio, sein Label Third Man Records, es gibt in demselben Gebäude einen Shop und um die Ecke ist United Record Pressing, das älteste Plattenpresswerk der USA. In den 60ern brachte auch Motown (das Label der Jackson 5 und anderen schwarzen Künstlern) seine Platten dort zum pressen hin. Jack White kann also, wenn er eine Songidee hat, sie in seinem Studio aufnehmen, produzieren und dann auf Platte pressen lassen. So kann er ohne Platenfirma selbst seine Musik vertreiben und bei sich im Third Man Shop verkaufen. Genial!! Das lange Warten gestern vorm ASTRA bei ziemlichem Sauwetter hat nichts gebracht, nur dass ich mir meine Schuhe eingesaut habe..... Wie ich gehört habe waren sämtliche Bandmitglieder krank und sogar ein Arzt wurde gerufen, der kein englisch konnte... Ich hab ihn durch zufall gesprochen als er rausfuhr...... Wusste aber nicht, dass er als Arzt dort war sondern wollte nur fragen ob die Band noch rauskommt... Die Vorband Creature With The Atom Brain legte um 20 Uhr los und hatte ein ziemlich geniales Soundgemisch mit coolen Melodieen. Von den Texten verstand man aber gar nichts, etwas schlecht abgemischt. Um 21 Uhr war es dann endlich wo weit und alle 4 von The Dead Weather betraten gleichzeitig die Bühne, am lautesten kreischten alle als sich Jack White hinters Schlagzeug setzte. Sie legten gleich voll los mit dem Album Opener "60 Feet Tall" gefolgt von "Hang Her From The Heavens", bei dem es so dermaßen abging, als wäre das der Höhepunkt. Es verwunderte mich aber, dass einer der stärksten Songs als 2. gespielt wurde... Alison Mosshart ging ab wie nix, das war der Wahnsinn. Man merkte nichts von Krankheit oder ähnlichen. Alle waren fit für die Show. Beim 3. Song kam Jack White nach vorne und übernahm den Gesang für eine Ballade. Die Fans flippten aus, gut das es eine Absperrung gab... Es wurde wirklich das komplette Album gespielt und noch einige Instrumentalparts eingestreut, um die Spannung zu erhöhen. Es gab "Rocking Night", das Bob Dylan Cover "New Pony" wurde begeistert mitgesungen und dann folgte "I Cut Like A Buffalo" und die Menge sang so dermaßen mit, besonders eine hinter mir, dass man fast nicht mehr die Band hörte... Dann verschwanden alle von der Bühne...... Zugabe! Zugabe!! Und die gab es mit dem Überhit "Treat Me Like Your Mother", was mein Lieblingssong ist!! Da ging nochmal alles ab und unter tosendem Jubel umarmten sich alle und verbäugten sich vorm Publikum. Dann verließen sie die Bühne. Jack White "Thank you Berlin, see you next time!" Dann begannen die Roadies alles abzubauen (Die Roadies im Anzug mit blauem Schlips und Hut! Von Jack White so angeordnet bei seinen Mitarbeitern!) und auf einmal nochmal lautes gekreische..... Jack White kam nochmal in die Mitte der Bühne, winkte und warf Kuss-Händchen.... dann ging er... Was für ein Konzert!! Bitte mehr davon nächstes Jahr!! Und man staune: Videos aus Berlin gibts auch schon!!! Anschauen!!

 

3.11.09 10:07
 


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